Praxisbeispiel: Moderne Re-Use-Struktur in Ostwestfalen
Ein eingetragener Verein aus Ostwestfalen mit acht Standorten nutzte die Expertise von Re-Use Deutschland e.V., um seine Filialen weiterzuentwickeln und fit für kommende Anforderungen zu machen.
Ausgangspunkt waren stagnierende Umsätze, der Wunsch nach neuen Kundengruppen – darunter Gen Z und Millennials –, eine höhere Wiederverwendungsquote und der Aufbau einer neuen Leitungsebene im Zuge eines Generationenwechsels.
Re-Use Deutschland e.V. begleitete den Verein in einem umfassenden Veränderungsprozess. Ziel war es, die Qualität der Sozialkaufhäuser zu stärken, das Kundenerlebnis zu verbessern und interne Strukturen zu professionalisieren.
Die Standorte wurden grundlegend optimiert. Dazu gehörten klar erkennbare Kompetenzflächen für unterschiedliche Produktgruppen, eine Vintage-Fläche mit hochwertiger Markenbekleidung, eine ansprechende Kinderabteilung, Lounge-Ecken sowie eindeutige Beschilderungen und abgestimmte Gestaltungselemente.
Parallel entstand ein Jahresmarketingplan mit Verkaufsaktionen, Events, sozialen Medien, Website-Aktivitäten, Indoor-Werbung und der Einbindung der Lagerprozesse. Ergänzend wurden Mitarbeitende und Führungskräfte geschult, unter anderem zu Verkauf, Diebstahlprävention, Flächenstruktur, Motivation, Delegation und Feedbackgesprächen.
Alle acht Sozialkaufhäuser erhielten ein modernes Erscheinungsbild. Kundinnen und Kunden lobten die klare Gestaltung und das verbesserte Einkaufserlebnis. Die Umsätze stiegen, Kosten konnten gesenkt werden und der Verein stärkte seine langfristige wirtschaftliche Basis.