Benchmarking für Second-Hand-Läden – erstmals gibt es echte Vergleichszahlen!

Wie erfolgreich ist ein Second-Hand-Store eigentlich im Vergleich zu anderen? Welche Umsätze sind realistisch, welche Mietquote ist gesund – und wie viel Personal braucht ein Betrieb wirklich, um wirtschaftlich zu arbeiten?
Bisher konnte darauf niemand eine fundierte Antwort geben. Wir ändern das – denn zum ersten Mal liegen echte Branchen-Benchmarks aus dem deutschen Second-Hand-Sektor vor.

Was steckt dahinter?

11 Unternehmen mit insgesamt 39 Standorten haben ihre Zahlen anonymisiert zur Verfügung gestellt. Daraus entstand die erste Datenauswertung zu:

  • Umsatz

  • Personalaufwand

  • Mietkosten (Warmmiete)

  • Umsatz- und Kostenrelationen pro Quadratmeter

Zum ersten Mal können Second-Hand-Läden ihre eigene Wirtschaftlichkeit also nicht nur gefühlt, sondern faktisch einordnen – und zwar abhängig von ihrer Größe (bis 400 m² / 400–900 m² / über 900 m²).

Was wir gelernt haben

Die Daten geben spannende Einblicke:

Storegröße Erkenntnis
> 900 m² höhere Jahresumsätze gesamt – Skaleneffekte wirken.
< 400 m² oft mehr Umsatz pro Quadratmeter – klein, beweglich, effizient.
Viele Kostenindikatoren zeigen je nach Flächengröße unterschiedliche Muster – eine wichtige Orientierung für künftige Planung.

Kurz gesagt: Größer bedeutet nicht automatisch besser – aber anders.
Und genau hier helfen Benchmarks, denn sie zeigen, wo man steht und wo Potenzial liegt.

Warum ist das so wichtig?

Second-Hand-Betriebe arbeiten hochwirksam für Ressourcenschutz, soziale Teilhabe und Kreislaufwirtschaft – aber oft mit knappen Mitteln und hohem Erwartungsdruck.
Gute Daten stärken Entscheidungen, sichern Existenzen und helfen, Wachstum realistisch zu steuern.

Wir sind überzeugt:
Wissen ist ein Hebel für Impact.
Und Benchmarking macht diesen Hebel endlich nutzbar.

Mitmachen & profitieren

Die vollständige Benchmark-Auswertung erhalten exklusiv:

  • Re-Use Deutschland Mitglieder
  • einmalig für alle Betriebe, die sich an der Datenerhebung beteiligen

👉 Wer ebenfalls Zahlen beisteuern möchte, stärkt nicht nur das Netzwerk –
sondern bekommt künftig Zugang zu noch detaillierteren brancheninternen Vergleichsdaten.

Denn je mehr Betriebe teilnehmen, desto schärfer wird unser Bild der Second-Hand-Landschaft – und desto besser können wir gemeinsam wachsen.