Kriterien der Zertifizierung
Die Zertifizierung betrachtet den Betrieb ganzheitlich. Dazu gehören der digitale Außenauftritt, die Waren- und Spendenannahme, Sortierung, Prüfung, Aufbereitung, Zwischenlagerung, Warenpräsentation, Verkauf und Zahlung.
Auch arbeitssicherheitsrelevante Anforderungen, Entsorgungssicherheit sowie Fortbildungs- und Förderangebote für Mitarbeitende werden berücksichtigt. Ziel ist es, Qualität nicht nur punktuell sichtbar zu machen, sondern entlang der gesamten betrieblichen Praxis zu stärken.
Die Kriterien orientieren sich an den Leitlinien von Re-Use Deutschland und verbinden ökologische, soziale und qualitative Anforderungen.
Ökologische Verantwortung bedeutet, Wiederverwendung zu fördern, Ressourcen zu schonen und Abfälle zu vermeiden. Produkte sollen möglichst lange im Nutzungskreislauf bleiben und dadurch einen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leisten.
Soziale Verantwortung umfasst Beschäftigung, Qualifizierung und Integration von Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt. Re-Use-Betriebe schaffen Teilhabe und verbinden ökologische Wirkung mit gesellschaftlichem Nutzen.
Qualität und Transparenz stehen für professionelle Warenaufbereitung, verlässlichen Kundenservice und nachvollziehbare Betriebsabläufe. Kundinnen und Kunden sollen sich darauf verlassen können, dass zertifizierte Betriebe sorgfältig, verantwortungsvoll und serviceorientiert arbeiten.